Habit Tracker für mehr Disziplin – Bullet Journal

Produktivität und Disziplin sind Eigenschaften, die wohl jeder gerne hätte. Während manche Menschen von Natur aus in der Lage sind, sich Ziele zu stecken und diese auch konsequent durchzuhalten bzw. zu erreichen, gibt es Andere, die Unterstützung von der ein oder anderen Methode benötigen.

Zur zweiten Sorte gehöre ich. Voller Pläne und Ziele, aber leider nicht immer das Durchhaltevermögen oder die Disziplin ebendiese auch umzusetzen und zu erreichen. Aber Einsicht ist ja bekanntliche der erste Schritt zur Besserung. Da ich mir meiner Schwäche bewusst bin, versuche ich ständig Methoden zu finden, die es mir ermöglichen am Ball zu bleiben, wenn mal wieder ein Durchhänger droht.

Genau deswegen habe ich in diesem Monat einen Habit Tracker in mein Bullet Journal eingeführt.

Motivation is what gets you started – Habit is what keeps you going! – Jim Rohn

Was ist ein Habit Tracker?

Hört sich erstmal komisch an oder? Auf Deutsch übersetzt heißt das soviel wie  ‘Gewohnheits-Verfolger’ und bedeutet, dass du deine Angewohnheiten und Routinen festhältst. Somit bekommst du einen Überblick, welche Dinge du wie oft tust oder auch nicht tust. Ein Habit Tracker ist nämlich nicht nur nützlich um sich Gewohnheiten anzueignen, sondern auch um unerwünschte Gepflogenheiten wieder loszuwerden oder einfach einen Überblick zu bekommen, in welchen Bereichen du dich persönlich mehr reinhängen könntest.

Habit Tracker

Wie funktioniert ein Habit Tracker?

Grundsätzlich kann sich jeder einen Habit Tracker anlegen – egal ob du nun ein Bullet Journal führst oder nicht. Denn alles was du brauchst, um dieses praktische Tool umzusetzen ist ein Blatt Papier und einen Stift. Optional machen sich bunte Stifte und Stempel oder Sticker natürlich auch immer gut als Bonus, aber das ist jedem selbst überlassen.

Die Umsetzung ist ziemlich einfach. Der Inhalt deines Trackers ist all das, was du täglich ausführen möchtest (oder nicht). Also von der optimalen Aufsteh-Zeit über 2l Wasser am Tag trinken bis hin zu Sport und Ernährung. Du kannst frei und individuell alle Gewohnheiten einbeziehen, die du gerne berücksichtigen möchtest.

Sobald du dir bewusst bist, was du alles in deinem Tracker festhalten möchtest, schreibst du diese Dinge untereinander auf einen Zettel und fügst am oberen Rand die Tage des laufenden Monats hinzu. Am besten eignen sich karierte Zettel/Bücher, da so für jede Gewohnheit und jeden Tag jeweils ein Kästchen bleibt, was am Ende des Tages abgehakt werden kann.

Habit Tracker

Selbstverständlich kannst du jederzeit weitere Gewohnheiten hinzufügen oder wieder herausstreichen. Mich motiviert dieses System ungemein, wenn ich am Abend möglichst viele Kästchen ausmalen kann. Das hört sich zwar banal an, aber meistens denke ich dann während des Tages darüber nach, was ich noch machen müsste/möchte und freue mich, wenn ich weiss, dass ich dadurch mehr Felder am Abend abhaken kann.

Natürlich brauchen Gewohnheiten Zeit, erlernt zu werden. Wie du an meinem Habit Tracker sehen kannst, hänge ich in einigen Spalten ziemlich hinterher. Meine Motivation für Spanisch-Vokabeln hält sich momentan leider in Grenzen, aber darauf fokussiere ich mich im nächsten Monat mehr. Generell ist ein Habit Tracker nicht nur dazu da, sich Gewohnheiten anzueignen oder loszuwerden, sondern auch, um bestimmte Tätigkeiten, wie Wäsche waschen, im überblick zu behalten.

Was hält du von einem Habit Tracker? Hast du vielleicht selber einen?

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Auf meinem Blog findest du alles rund um's Handlettering und kleine DIY Projekte!

Comments · 7

  1. Eine wahnsinnig tolle Idee.
    Ich führe zwar meinen täglichen Kalender sehr ordentlich, aber da stehen natürlich solche beiläufigen Aktivitäten wie “Trink genug!” nicht drin. Und vor allem finde ich macht der Habit-Tracker doch sehr was her 🙂
    Werde mir wohl einen anlegen. Ich kann mir vorstellen, dass das einen auf sehr motiviert bestimmte Tätigkeiten regelmäßig auszuführen. Sieht ja doof aus wenn eine Kästchenreihe schon eine Weile leer ist 🙂

    Liebe Grüße
    http://hydrogenperoxid.net/blog/

  2. Liebe Michi,
    Ich bewundere Menschen, die so akribisch Kalender führen und die dann noch so schön gestalten. Ich nehme mir das auch immer vor, zumal ich beruflich wirklich auch mit einem “echten ” Kalender arbeiten muss.
    Washitapes hab’ ich schon. Nun noch den passenden Kalender finden, was gar nicht so einfach ist. Das ist wie mit einem neuen Portmonee, man muss es anfassen, öffnen und alles muss passen! Im der Hand hatte schon einige.
    LG Tina

  3. Vor einem Monat habe ich mit dem Bullet Journalling angefangen und liebe es, täglich meinen Habit Tracker zu füllen. Für mich ist es ein Ritual, den Tag zu reflektieren. Neben dem klassischen habit tracker habe ich eine Gewichtsstatistik, eine Lernstatistik und andere “Pläne”. Hach, ich könnte hier stundenlang vom Journalling schwärmen 😀

    Liebst,
    Tanja

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